Dienstag, 14. Oktober 2008

Ratten entscheiden sich für Bio Produkte, die EU fördert Massentierhaltung & Tiertransporte

Ratten gehören zu den intelligentesten Tieren, das ist bekannt. Besonders bekannt sind Ratten dafür, dass sie sehr vorsichtig sind, was ihre Ernährung betrifft und sich darum nur schwer mit Giftködern bekämpfen lassen. Das Ratten ein Gespür dafür haben, was ihnen gut tut, und welche Nahrung gesund ist, haben sie jetzt erneut bewiesen: Wissenschaftler in Wien fanden heraus, dass Ratten sich eindeutig für Bio-Kost entscheiden, wenn sie die Wahl haben. Tatsächlich erlitten die Tiere, die die gesunde Nahrung bevorzugten, weniger Totgeburten. Neuerdings wird die Wirkung von Biolebensmitteln auf Menschen erforscht. Eine niederländische Studie belegt, dass biologische Milch bei Kleinkindern Ekzeme verringert. Ein Anbauversuch mit Tomaten in den USA lieferte ebenfalls ein klares Ergebnis: Bio-Tomaten besitzen deutlich mehr Antioxidanten, die unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen schützen. Bio-Tomaten besitzen deutlich mehr Antioxidanten, die unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen schützen. Sie fangen so genannte freie Radikale und beugen damit Krebs vor. (Quelle: www.weltderwunder.de)

Einen äußerst interessanten Bericht zum Thema Bio Lebensmittel sendete RTL2 am Sonntag, den heute in der Reihe „Welt der Wunder Spezial“. Besonders interessant war der Bericht auch deshalb, weil er sehr verständlich und leicht nachvollziehbar die ökologischen Zusammenhänge und die unterschiedlichen Auswirkungen zwischen Biologischer Erzeugung von Lebensmitteln und der konventionellen Produktion erläuterte. Darüber hinaus wurde berichtet, wie die EU mit unseren Steuergeldern tierquälerische Massentierhaltung und qualvolle Tiertransporte fördert, während regionale Anbieter ganz klar finanziell benachteiligt werden. Der Bericht war wirklich absolut sehenswert und hoch interessant. Noch sind Bio-Lebensmittel teuer, doch mit steigender Nachfrage sinken langfristig auch die Preise. Und - so unglaublich es klingen mag - auch die Erträge auf den Feldern könnten langfristig steigen, denn wenn auf Kunstdünger verzichtet wird, haben wieder Regenwürmer ein Chance auf den Feldern zu überleben. Der Kot der Regenwürmer wiederum, wirkt besser als jeder Kunstdünger.

So lange die EU aber weiterhin nur hohe Subventionen in tierquälerische Massentierhaltung steckt, während der Bauer, der seine Kuh noch auf der Wiese grasen lässt nur ein Drittel dessen bekommt, was der Landwirt erhält, der seine Tiere in enge Ständer pfercht, werden die meisten Bauern wohl erst bei der tierquälerischen konventionellen Produktion bleiben. Allein der Verbraucher kann es ändern, indem er so oft wie möglich zu Bio Produkten greift. Ich kann nur empfehlen die Augen offen zu halten, ob die TV-Berichte “Welt der Wunder - Alles Bio” und "Welt der Wunder - Schlachtfeld Ernährung III" noch mal wiederholt werden denn sie war wirklich sehr sehenswert und aufschlussreich!