Donnerstag, 18. September 2008

Petition gegen Hundehandel

Über die schrecklichen Zustände und das Leiden der Hunde bei unseriösen Hundevermehrern hatte ich in Alex' DogBlog schon mehrfach berichtet. (Wer trotzdem noch nicht genau weiß worum es geht, wenn hier von "Hundemafia" die Rede ist, der findet Informationen dazu in den Links am Ende dieses Artikels.) Die Initiative Petwatch hat jetzt eine Petition gegen diesen Handel auf den Weg gebracht. Wir möchten euch ganz herzlich bitten, die Petition zu unterzeichen. Folgende Mail haben wir dazu von Petwatch erhalten:

Petition gegen Handel mit Hunden auf den Weg gebracht

Die Initative Petwatch hat eine Petition zum Verbot des Handels mit Hunden dem Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Horst Seehofer, überbracht.

Leider ist der Handel mit Hundewelpen seit der Öffnung der Grenzen in Europa eine weit verbreitete Praxis geworden. Besonders im Internet werden Welpen von Händlern im großen Stil vermarktet. Diese Welpen werden meist in Hundefabriken Osteuropas unter keineswegs artgerechten Umständen "produziert". In der Regel zu früh der Mutter weggenommen, werden diese kleinen Hunde, nicht selten krank und verwahrlost, dann unter unwürdigen Bedingungen nach Deutschland verbracht.
Es ist zu befürchten, dass zu Weihnachten der Handel mit Welpen einen neuen Höhepunkt erleben wird.

Unser Nachbarland Österreich hat daher bereits den Handel mit Hunden im Internet seit 01.01.2008 verboten und auch der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe in Deutschland hat sich selbst zum Verzicht auf den Handel mit Hunden verpflichtet. Für den Tierschutz wäre es aber dringend notwendig, umfassend und ohne Ausnahme den Handel mit Hunden auch in Deutschland zu verbieten.

Deshalb wird die deutsche Bundesregierung aufgefordert, ein Gesetz zum Verbot des Handels mit Hunden auf den Weg zu bringen.

> Petition gegen Handel mit Hunden online

> Petition gegen Handel mit Hunden zum Download als PDF

Petwatch bittet alle Hunde- und Tierfreunde, Tierschutzinitiativen und Veterinäre eine entsprechende Initiative der Bundesregierung zu einzufordern und zu unterstützen. Gerne kann die Petition unter Quellenangabe übernommen und weiter veröffentlicht werden.

Vielen Dank!

Chris Jung
Initiative Petwatch

Wer trotz aller Aufklärung noch nicht weiß worum es genau geht, findet unter diesen Links Informationen zu dem schmutzigen Geschäft der skrupellosen Hundehändler:

Bitte helft mit dieser Hundemafia das Handwerk zu legen!

Donnerstag, 11. September 2008

Das Wohl der Tiere ist in der EU gesetzlich verankert - Hunde und Katzen sind davon ausgenommen

Vor einigen Tagen hatte ich in Alex' DogBlog schon auf die Aktion hingewiesen. Damit noch mehr Unterschriften zusammen kommen, möchte ich es an dieser Stelle noch einmal tun. Hier ein Auszug aus dem TASSO-Newsletter, der erklärt worum es geht. Ich bitte alle Tierfreunde ganz herzlich, bei der Aktion mitzumachen.
TASSO-Newsletter Das Wohl der Tiere ist in der EU gesetzlich verankert - Hunde und Katzen sind davon ausgenommen

Die Europäische Union (EU) bekennt sich in ihrem am 13. Dezember 2007 ratifizierten EU-Vertrag ausdrücklich zu ihrer Verantwortung gegenüber den Tieren als fühlende und leidensfähige Wesen. Unberücksichtigt davon bleiben Haustiere, die in dem Gesetz einfach fehlen. Was zur Folge hat, dass es für die Millionen von Straßenhunden und streunenden Katzen in Europa keinen gesetzlich verankerten Schutz gibt. Dr. Madeleine Martin, Hessische Tierschutzbeauftragte, derzeit abgeordnet nach Brüssel, weiß auch warum: „Im Mittelpunkt der EU-Interessen stehen Handel, Wissenschaft und Transport. Das gilt auch für Tiere. Ethische Gesichtspunkte haben da keinen Platz.” Gäbe es endlich ein Gesetz, das sich auch der Straßenhunde und Streunerkatzen annehmen würde, gingen ganz schnell auch die Tollwutgefahr und andere Krankheiten zurück. Um dem Missstand in der EU-Gesetzgebung endlich ein Ende zu bereiten, hat die Europaabgeordnete Dr. Martin gemeinsam mit dem Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) eine Resolution entworfen, die die EU auffordert, Verantwortung für die Straßenhunde in Europa zu übernehmen. (Eine Petition für Katzen wird folgen). „Es kann doch nicht sein, dass wir im 20. Jahrhundert immer noch so grausam gegen Tiere sind. Bitte machen Sie mit und unterschreiben Sie die Resolution für ein besseres Leben der Millionen Straßenhunde in Europa.“ so der Appell von Frau Dr. Martin an alle Tierfreunde. „Bis zum 4. Oktober diesen Jahres brauchen wir so viele Stimmen, wie nur möglich, die der EU zeigen, dass die Bevölkerung in Europa an einer humanen Lösung der Straßenhundeproblematik interessiert ist. Denn Hunde gehören einfach nicht auf die Straße.” so Dr. Martin weiter. Bisher wurde die Resolution allein in Deutschland bereits über 10.000 mal unterschrieben. TASSO unterstützt das Projekt der Tierschutzbeauftragten Dr. Martin ausdrücklich. „Um die EU zum Handeln zu bewegen, sind noch viel mehr Stimmen nötig. Die vielen Millionen TASSO-Freunde sind eine starke Gemeinschaft. Ich bin sicher, dass sie mit ihrer Unterschrift helfen werden.“, so Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V.

Hier die Resolution als PDF-Datei. Die Resolution bitte einfach ausfüllen und an TASSO schicken oder bei TASSO anfordern:

TASSO e.V. - Projekt Straßenhunde in Europa

Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany

Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400

Oder: strassenhunde@tasso.net