Mittwoch, 19. Dezember 2007

Animal Stomping - Das Leben mit Füßen treten

Ich befasse mich ja schon lange mit dem Thema Tierschutz. Und ich weiß, dass man nicht wegsehen darf. Es kommt nicht oft vor, dass sich mir bereits bei der Schilderung einer Sache derart der Magen umdreht, dass ich nicht mehr fähig bin, mit bebilderte Informationsmaterial dazu anzusehen. Heute morgen war es soweit. Bei Pro Felis las ich einen Bericht über "Animal Stomping", wobei Tiere mit High Heels für "den sexuellen Kick" zu Tode getrampelt werden sollen. Wie Pro Felis berichtet, soll es sich dabei leider nicht um Einzelfälle handeln, Tierschützer und auch die PETA kämpfen wohl schon seit Jahren für die juristische Verfolgung dieser Taten. Hier der Bericht von Pro Felis dazu - aber wie gesagt, die weiterführenden Links habe ich mir selbst noch nicht angesehen, bzw. noch nicht ansehen können.

Vom Tierquäler zu Gewaltverbrecher

Dass scheinbar wenig gegen solche Taten vorgegangen wird, bzw. diese juristisch kaum verfolgt zu werden scheinen ist meiner Meinung nach eine Sache, die nicht nur Tierschützern Sorge bereiten sollte. Dass ein Zusammenhang zwischen Tierquälerei und dem Hang zur Gewalt gegenüber Menschen besteht, ist ja längst kein Geheimnis mehr. Die meisten Gewaltverbrecher, die irgendwann einmal Menschen töten, haben mit Tierquälerei "angefangen". Ein interessanter Bericht dazu hier: Vom Tierquäler zum Gewalttäter. Da drängt sich mir die Frage auf: Was, wenn diesen entarten Geschöpfen "der Kick" ein Tier tot zu trampeln nicht mehr ausreicht? Muss dann ein Kind her? Und - muss es erst soweit kommen, bis da eingegriffen und dagegen vorgegangen wird? Ich begreife es nicht...